Rubrik Ernährung
von Christina Pittelkow
Christina Pittelkow ist Diplom-Haushaltsökonomin und beschäftigt als Ernährungswissenschaftlerin im Gesundheitsamt der Landeshauptstadt Stuttgart. Als Expertin für verschiedene Ernährungsthemen tritt sie regelmäßig in unterschiedlichen Fernsehsendungen auf.
Darüber hinaus ist sie ehemalige Lehrbeauftragte an der Universität Hohenheim und Autorin zahlreicher Publikationen sowie Mitautorin des PfundsKur Kochbuches von SWR-Südwestrundfunk und AOK Baden-Württemberg.
Foto: VDA
Ernährung hat einen wesentlichen Einfluss auf die Konzentrationsfähigkeit und das Fahrverhalten auch geübter Autofahrer. Langfristig wirken sich zuckerhaltige Snacks, wie Süßigkeiten und Limonaden sehr ungünstig aus. Der Zucker wird zwar schnell vom Körper aufgenommen, was zu einem raschen Anstieg des Blutzuckerspiegels führt. Aber ebenso schnell fällt der Blutzuckerspiegel wieder ab, was zu Heißhunger und Konzentrationsschwäche führt, was wiederum beim Autofahren fatale Auswirkungen haben kann.
Besser sind in diesem Fall Obst, Gemüse und Vollkornprodukte, am besten schon griffbereit vorbereitet in Frischhaltedosen. Geeignet sind zum Beispiel Apfelschnitze, Cocktailtomaten und Vollkornknäckebrotscheiben, die sich im Handschuhfach bequem verstauen lassen.
Ganz wichtig ist auch das Trinken, da nur ein gut durchblutetes Gehirn leis- Von Christina Pittelkow Christina Pittelkow ist Diplom-Haushaltsökonomin und beschäftigt als Ernährungswissenschaftlerin im Gesundheitsamt der Landeshauptstadt Stuttgart. Als Expertin für verschiedene Ernährungsthemen tritt sie regelmäßig in unterschiedlichen Fernsehsendungen auf. Darüber hinaus ist sie ehemalige Lehrbeauftragte an der Universität Hohenheim und Autorin zahlreicher Publikationen sowie Mitautorin des PfundsKur Kochbuches von SWR-Südwestrundfunk und AOK Baden-Württemberg. tungsfähig und konzentriert sein kann. Am besten eignen sich schwach gesüßte oder ungesüßte Tees, Wasser, Mineralwasser und stark verdünnte Fruchtsaftschorle.
Auch wenn der Halt an einer Toilette manchmal unbequem ist, sind die Auswirkungen eines nicht gut mit Flüssigkeit versorgten Gehirns auf die Konzentrationsfähigkeit nicht zu unterschätzen. Wer Kaffee gegen die Müdigkeit trinken möchte sollte folgendes beachten: Kaffee wirkt flüssigkeitsausschwemmend. Regelmäßiger Kaffeekonsum von mehreren Tassen am Tag führt zur Gewöhnung und das Koffein wirkt nicht mehr so stark. Koffein ist also keine Garantie für Konzentration und wache Aufmerksamkeit. Ein wichtiger Einflussfaktor auf die Aufmerksamkeit ist auch das Mittagessen. Die üblichen "Fernfahrerteller" sind in der Regel nicht geeignet verbrauchte Energie sofort zurück zu bringen und anhaltend zu stabilisieren. Panierte Schnitzel mit Pommes frites enthalten viel Fett und belasten den Magen. Ein Salat vom Buffet, eine Gemüsesuppe oder Pellkartoffeln mit Quark sind gute Alternativen, die Magen nicht belasten.